Tragischer Unglücksfall bei Vatertagsausflug
54 Jähriger stürzt in die Naab
14.05.2015 12:00 Uhr
Burglengenfeld.
(UPDATE) Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Donnerstag Mittag bei einem Vatertagsausflug dreier Männer. Diese waren mit ihren Rädern auf einem Weg zwischen Burglengenfeld und Schirndorf unterwegs. Der Weg führt unterhalb von Mossendorf, direkt am südlichen Naabufer in einem Waldgebiet an einer Steilkante entlang. Während der Fahrt war ein 54 Jähriger aus der Gruppe etwa zurückgefallen. Als die anderen beiden dann bemerkten dass er nicht nachkam, fuhren sie den Weg zurück und fanden das Fahrrad des Mannes auf dem Weg liegend auf, von dem Freund fehlte aber jede Spur. Daraufhin suchten die beiden die Umgebung und auch den neben dem Weg abfallenden Steilhang ab, allerdings konnten sie den 54 Jährigen nicht finden.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite - dem nördlichen Naabufer - befand sich um die Mittagszeit eine Gruppe von Anglern. Diese hatten kurz vor 12:00 Uhr bemerkt, wie eine Person aus dem Wald über den Steilhang in die Naab gestürzt war. Die Angler reagierten sofort und verständigten den
Rettungsdienst. Zugleich fuhren sie mit einem Ruderboot zu der im Wasser treibenden Person, zogen diese heraus und retteten sie ans nördliche Ufer. Dabei handelte es sich, wie sich später herausstellte, um den Radfahrer. Der eintreffende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nach Auskunft der Polizei ist derzeit unklar, ob der Mann aufgrund einer Erkrankung in den Fluss gestürzt war, oder er mit seinem Rad stürzte und dann durch den Sturz in die Naab zu Tode kam. Genaueres soll eine Untersuchung in der Gerichtsmedizin der Universität Nürnberg-Erlangen ergeben, die im Laufe des Freitags durchgeführt wird. Fest steht nach Auskunft der Beamten, dass derzeit eine Fremdbeteiligung ausgeschlossen wird, die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Regensburg übernommen.


1. UPDATE vom 18.05.2015 Stand 13:45 Uhr
Wie am Montag vom Polizeipräsidium Oberpfalz zu erfahren war, hat die Untersuchung des 54 Jährigen in der Gerichtsmedizin der Universität Nürnberg-Erlangen ergeben, dass er ertrunken ist. Hinweise auf einen medizinische Erkrankung, wie einen Herzinfarkt, oder einen Schlaganfall hätten sich dabei nicht ergeben. Warum der Mann allerdings in die Naab gestürzt ist bleibt wohl im Unklaren, fest steht nach Auskunft der Polizei nur, dass es keine Fremdeinwirkung
gab. Ob der Mann nun mit dem Fahrrad gestürzt ist, oder angehalten hatte weil ihm unwohl war und er dann die steile Kante zur Naab hinuntergestürzt war, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen, da es keine direkten Unfallzeugen gibt, so ein Polizeisprecher. Die ermittelnden Beamten gehen nun davon aus, dass der 54 Jährige durch einen tragischen Unglücksfall ums Leben gekommen ist.
Autor: (bk) - zuletzt aktualisiert: 18.05.2015 13:50 Uhr
 

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