Feuer bedroht angebautes Holzhaus
hoher Schaden bei Dachstuhlbrand
24.10.2012 20:00 Uhr
Ursensollen.
Knapp 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten am Mittwoch Abend zu einem Dachstuhlbrand nach Garsdorf in der Gemeinde Ursensollen ausrücken. Eine Bewohnerin hatte die Einsatzkräfte alarmiert, da dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Hauses drang. Bei dem betroffenen Anwesen handelt es sich um zwei zusammengebaute Häuser, eines aus Stein und einen dreistöckigen Neubau aus Holz. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren quoll der Rauch bereits aus den Giebeln beider Häuser. Die Gebäude werden von drei Generationen einer Familie bewohnt, alle 10 Bewohner hatten sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits ins Freie retten können und blieben unverletzt.

Die Feuerwehr baute sofort mehrere Schlauchleitungen zur Wasserversorgung auf und begann sowohl im Innenangriff als auch von außen den Brand zu bekämpfen. Eine erste Erkundung hatte dabei ergeben, dass es im Dachboden des zweistöckigen Steinhauses lichterloh
brannte. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich anfangs darauf, ein Übergreifen des Brandes auf das Holzhaus zu verhindern.

Nach rund 45 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und es bestand keine Gefahr mehr für das Holzhaus. In dem ursprünglich betroffenen Gebäude wurde durch das Feuer das Obergeschoss schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste das Dach öffnen, um letzte Glutnester abzulöschen. Die 10 Bewohner wurden bei Verwandten untergebracht, da die beiden Häuser nach Auskunft der Polizei vorläufig nicht bewohnbar sind. Die Brandursache ist zur Stunde noch unklar, Beamte der Kriminalpolizei Amberg haben noch am Abend die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Polizei auf mindestens 150.000 Euro.
Autor: (bk) - zuletzt aktualisiert: 24.10.2012 20:00 Uhr
 

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24.10.12
Feuer bedroht angebautes Holzhaus

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Pressemeldungen
 
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PRESSEBERICHT POLIZEIINSPEKTION AMBERG
vom 24.10.2012

Wohnhausbrand im Ursensollener Ortsteil Garsdorf - Hoher Sachschaden
Ursensollen / LKr. Amberg-Sulzbach. Auf geschätzte mindestens 150.000 Euro beläuft sich die Schadensbilanz eines Wohnhausbrandes, der sich am Mittwoch Abend im Ursensollener Ortsteil Garsdorf ereignete. Gegen 20.00 Uhr war der Einsatzzentrale der Oberpfälzer Polizei in Regensburg von einer Hausbewohnerin über Notruf mitgeteilt worden, dass der Dachstuhl des Gebäudes am Sasselhofweg in Brand stehen soll. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte am Brandort hatten sich die gegenwärtig in dem Anwesen befindlichen 10 Bewohner bereits in Sicherheit bringen können.

Der Einsatz der aus Garsdorf, Ursensollen, Hohenkemnath, Hausen und Thonhausen angerückten Feuerwehren galt zunächst der Rettung des an einen Altbau angebauten neuen Holzhauses unter massivem Wassereinsatz. Die Feuerwehr Amberg führte unterdessen weitere Einsatzmittel, darunter auch ein Teleskopgelenkmastfahrzeug, zum Einsatzort nach. Schließlich gelang es den unter der Einsatzleitung von KBR Weiß arbeitenden Feuerwehrkräften, das Feuer, das sich mittlerweile zu einem offenen Dachstuhlbrand entwickelt hatte, unter Kontrolle zu bringen.

Während des Löscheinsatzes wurden die Hausbewohner durch Nachbarn und die eingesetzten Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes betreut. In das durch den Brand und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogene Doppelhaus können die Bewohner vorläufig nicht zurückkehren. Sie kamen allesamt bei Verwandten unter. Zur Feststellung der Brandursache nahmen noch am Abend Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Amberg die Ermittlungen auf.
 

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