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| Wohnungsbrand in Mehrparteienhaus Hausbewohnerin zündet vermutlich eigene Wohnung an
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 Sulzbach-Rosenberg. (UPDATE) Passanten bemerkten am Montag zur Mittagszeit dichten Rauch der aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Königsberger Straße in Sulzbach-Rosenberg quoll. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife war ein vordringen in die betroffene Wohnung aufgrund der starken Brandentwicklung nicht mehr möglich, die Bewohnerin hatte sich mit ihrem Kind auf den Balkon flüchten können. Die Frau und das Kind mussten mit Hilfe einer Steckleiter von der Feuerwehr gerettet werden. Weitere Einsatzkräfte drangen unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung ein und begannen sofort mit den Löscharbeiten nachdem sichergestellt war, dass sich keine weiteren Personen mehr in dem betroffenen Haus befinden.
Der Brand konnte dann schnell gelöscht und ein Übergreifen auf das angebauten Nachbarhaus verhindert werden. Auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot, darunter auch ein Rettungshubschrauber, vor Ort, da die Lage am Anfang sehr unübersichtlich war. Insgesamt mussten 7 Personen, darunter auch Ersthelfer in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Nach ersten Erkenntnissen hatten die meisten eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Eine Person konnte vor Ort behandelt werden.
Die Höhe des Sachschadens ist genauso wie die Brandursache zur Stunde noch unklar. Die Wohnung im ersten Stock brannte komplett aus, die darüber liegende Dachgeschosswohnung wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehren und der Rettungsdienst waren mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Amberg übernommen.
UPDATE 23.07.2012
Nach Informationen des Polizeizeipräsidiums Oberpfalz steht die 31 jährige Bewohnerin der Brandwohnung unter dringendem Tatverdacht, das Feuer selbst gelegt zu haben. Die Frau wurde am vergangenen Donnerstag von Beamten der Kriminalpolizei festgenommen und am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen Verdachts der schweren Brandstiftung Haftbefehl gegen die Irakerin, sie wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Amberg, in die auch ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes und ein Brandmittelspürhund mit eingebunden waren, richteten sich schnell auf die Bewohnerin der Räumlichkeiten im ersten Stock, wo das Feuer ausgebrochen war. Zu dem Motiv der Frau konnten die Ermittler noch keine Angaben machen. |
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Bei nachfolgenden Informationen hier im Abschnitt Pressemeldung handelt es sich um Pressemitteilungen. Der Urheber ist in der Regel in der Überschrift oder im Anschluss an den Text genannt. Diese werden von Behörden und Organisationen zu aktuellen Ereignissen herausgegeben. Diese werden von uns nur zitiert - eine Änderung, Streichung oder Ergänzung der Inhalte steht uns nicht zu.
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Pressebericht Polizeipräsidium Oberpfalz
vom 18.07.2012
Mutmaßliche Brandstifterin in Untersuchungshaft
SULZBACH-ROSENBERG – In Untersuchungshaft befindet sich seit dem 20.07.2012 eine 31-jährige Frau. Grund hierfür ist, dass sie in dringendem Tatverdacht steht, das Feuer in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Königsbergstraße am 16.07.2012 gelegt zu haben.
Dabei waren in den Mittagsstunden acht Personen leicht verletzt worden. Zwei von ihnen mussten stationär behandelt werden. Bei dem Brand entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro. Die Folgeermittlungen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Amberg. Darin eingebunden waren unter anderem ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes und ein Brandmittelspürhund. Im Konsens der Untersuchungsmaßnahmen wurde schnell klar, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Der Tatverdacht dazu richtete sich schnell auf die 31-jährige irakische Hausbewohnerin, in deren Wohnung das Feuer entstanden war. Am 19.07.2012 nahmen die Ermittler die Frau fest. Sie wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg tags darauf der Richterin am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Die erließ Haftbefehl gegen die Frau wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Die Frau wurde in eine Justizvollzugsanatalt eingeliefert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern noch an.
Pressebericht Polizeipräsidium Oberpfalz
vom 18.07.2012
Erkenntnisse zu Wohnhausbrand in Mehrfamilienhaus
SULZBACH-ROSENBERG. Ein Gutachter des Landeskriminalamtes und eine Brandmittelspürhund waren am 18.07.2012 an dem durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogenen Mehrfamilienwohnhaus in der Königsbergstraße zu Gange.
Erkenntnisse im Hinblick auf die Brandursache gibt es bis dato noch nicht. Von den ursprünglich acht Personen, die nach dem Feuer am Montag in den Nachmittagsstunden in Krankenhäuser verbracht wurde, konnten sechs diese nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Eine Person wurde gestern entlassen und eine befindet sich noch in medizinischer Obhut.
Pressebericht Polizeipräsidium Oberpfalz
vom 17.07.2012
Neue Erkenntnisse zu Brand in Mehrfamilienwohnhaus
SULZBACH-ROSENBERG. Noch unklar ist die Ursache zum einem Wohnhausbrand in der Königsbergstraße in den frühen Nachmittagsstunden des 16.07.2012.
Dabei waren acht Personen leicht verletzt worden und zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser verbracht worden. Die Ermittler der Kripo Amberg werden in den kommenden Tagen sowohl mit einem Gutachter des Bayer. Landeskriminalamts als auch mit einem Brandmittelspürhund das Brandobjekt nochmals erneut „unter die Lupe“ nehmen.
Pressebericht Polizeipräsidium Oberpfalz
vom 16.07.2012
Brand eines Wohnhauses in Sulzbach-Rosenberg
SULZBACH-ROSENBERG. In der Königsberger Straße brach heute gegen 12.30 Uhr in einem von sechs Parteien bewohnten Anwesen ein Brand aus. Mehrere Bewohner befanden sich zu dieser Zeit in ihren Wohnungen und konnten das Haus nicht ohne fremde Hilfe verlassen. Eine Frau rettete sich mit ihrem Kind über eine Aluleiter ins Freie, zwei andere Bewohner brachte die Feuerwehr über eine Drehleiter in Sicherheit.
Acht Bewohner wurde leicht verletzt und zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Am Brandort waren Kräfte der Feuerwehr Sulzbach und Rosenberg. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernommen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 100.000 Euro.
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