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| Krokodilalarm an Schwandorfer Badesee aufwendige Suchaktion mit Feuerwehr Wasserwacht und Polizeihubschrauber
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 Schwandorf. Am Samstag Abend gegen 19:00 Uhr war ein Spaziergänger mit seinem Hund am mittleren Klausensee in Schwandorf unterwegs. Als der Mann ein Holzstück für seinen Hund ins Wasser werfen wollte, machte er plötzlich im Uferbereich eine unglaubliche Entdeckung. Er sah einen rund 60 Zentimeter langen Schwanz mit zwei muskulösen Hinterbeinen. Erschrocken über seine Beobachtung und aus Angst um seinen Hund, wich der Mann sofort zurück und ging nach Hause. Er war sich sicher, ein Krokodil gesehen zu haben, aber er hatte Bedenken, dass man ihm nicht glauben werde. Da ihm der Vorfall aber keine Ruhe ließ, verständigte er gegen 21:00 Uhr die Polizei.
Die Beamten schickten daraufhin eine Polizeistreife zu dem Gewässer, das auch als Badesee genutzt wird und ließen sich den Ort seiner Beobachtung zeigen. Nach Auskunft der Polizei ist der Mann absolut glaubwürdig. Daraufhin wurde noch am Abend eine Suchaktion mit Hilfe der Feuerwehr gestartet. Sowohl der Uferbereich, als auch der See wurden mit einem Boot und Scheinwerfern abgesucht. Die Einsatzkräfte sahen dann an einer anderen Stelle gegen 23:30 Uhr zwei runde Erhebungen aus dem Wasser stehen, die sie zuerst für einen Stock hielten. Bei ihrer Annäherung tauchte dieses Tier aber sofort ab. Ob es sich dabei um einen Biber, das gesuchte Krokodil, oder ein anderes Tier gehandelt hatte, konnten die Einsatzkräfte aber nicht genauer bestimmen. Gegen 01:00 Uhr musste dann aufgrund der Dunkelheit die Suche ergebnislos abgebrochen werden.
Am Sonntag Morgen suchten die Helfer von Feuerwehr und Wasserwacht bei Tageslicht zusammen mit der Polizei erneut den See ab. Zuerst wurde der Uferstreifen des rund einen Kilometer langen und bis zu 500 Meter breiten Baggersees abgesucht. Da die Uferbereiche stellenweise schwer zugänglich und stark mit Schilf und Büschen bewachsen sind, wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, der den See aus der Luft absuchte. Alle Suchmaßnahmen blieben bisher ohne Erfolg. An dem See wurde mittlerweile bis auf weiteres ein Badeverbot erlassen. Die Polizei geht nach Rücksprache mit einem Experten davon aus, dass für die Bevölkerung keine Gefahr besteht, da ein Krokodil, wenn es nicht bedrängt oder angegriffen wird, die Flucht ergreift. Trotzdem raten die Beamten, falls jemand so ein Tier sehen sollte, sich zurückzuziehen und die Polizei zu informieren. |
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Bei nachfolgenden Informationen hier im Abschnitt Pressemeldung handelt es sich um Pressemitteilungen. Der Urheber ist in der Regel in der Überschrift oder im Anschluss an den Text genannt. Diese werden von Behörden und Organisationen zu aktuellen Ereignissen herausgegeben. Diese werden von uns nur zitiert - eine Änderung, Streichung oder Ergänzung der Inhalte steht uns nicht zu.
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Pressebericht Polizeipräsidium Oberpfalz
vom 08.07.2012
Möglicherweise Krokodil gesehen
Schwandorf, Klausensee. Spaziergänger hat möglicherweise ein ca 1 m langes Krokodil gesehen
Am 07.07.2012, kurz vor 20.00 Uhr, wurde von einem Spaziergänger mit Hund südl. von Schwandorf (gegenüber Ortschaft Büchelkühn) am sog. "Klausensee Mitte" im Schilfbewuchs ein ca. 1 m großes Tier gesehen, bei dem es sich nach Bewertung des Mitteilers möglicherweise um ein Krokodil handeln könnte.
Kurz nach 21.00 Uhr verständigte der Mann, dem die Feststellung keine Ruhe ließ, fernmündlich die PI Schwandorf. Von dort wurden sofort mit Unterstützung der Feuerwehr umfangreiche Suchmaßnahmen, bei denen auch ein Motorboot im Einsatz war, eingeleitet. Dabei wurde kurz vor 23.30 Uhr von einem Boot aus im Dickicht der Kopf eines Tieres gesehen, das sofort abtauchte. Ob es sich dabei um das mögliche Krokodil, einen Biber oder ein anderes Tier handelte, kann nicht konkret gesagt werden. Die Suchmaßnahmen wurden kurz vor 01.00 Uhr abgebrochen.
Seit heute Vormittag werden sie erneut mit Unterstützung der Feuerwehr und Wasserwacht Ortsgruppe Schwandorf und Wackersdorf , die über die Rettungsleitstelle mit eingebunden wurden, fortgesetzt. Auch ein Polizeihubschrauber war am –nachdem das Gelände zum Teil schwer zugänglich ist- mit im Einsatz, konnte allerdings keine Feststellungen treffen. Von der Polizei wurde der mittlere Klausensee zwischenzeitlich gesperrt.
Nach Auskunft eines von der Polizei befragten Experten sollen von Krokodilen, die sich nicht bedrängt und in die Enge getrieben fühlen, grundsätzlich keine Gefahren für Menschen ausgehen. Die Polizei möchte keine Panik verursachen und hat folgende Hinweise parat: Stellt jemand ein solches Tier fest, soll er sich zurückziehen und dies sofort melden, damit die Lage verifiziert, präzisiert und ggfs. weitere Maßnahmen getroffen werden können. Die große Suchaktion mit Unterstützungskräften wurde zwischenzeitlich ohne sachdienliche Feststellung abgebrochen; eine Streife ist weiterhin im Einsatzbereich
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